Seit vielen Jahren bin ich als Zweitheimische eng mit Savognin verbunden. Aus dieser persönlichen Beziehung heraus ist mein Interesse gewachsen, die kunsthistorische Bedeutung des Ortes zu erforschen und sichtbar zu machen. Besonders das Werk von Giovanni Segantini steht dabei im Mittelpunkt.
Als Kunsthistorikerin beschäftige ich mich damit, wie Kunst im Kontext ihres Entstehungsortes neu gelesen werden kann. In Savognin hat Segantini einige seiner bedeutendsten Werke geschaffen, dennoch ist seine Präsenz im Ort oft wenig greifbar.Mit meinen Projekten setze ich genau hier an und möchte seine Verbindung zu Savognin stärker ins Bewusstsein rücken.
Mit der Ausstellungsreihe «Segantini en splendur» eröffne ich neue Zugänge zu seinem Werk. Mich interessiert dabei besonders die Frage seine Verortung sowie die Beziehung von Segantini zu Savognin als Schöpfungsquelle.